Oliver Mühle Dachdecker & Zimmerei GmbH
Seit 1999 Tradition und Innovation im Handwerk

Umnutzung Schweinestall zu Lager- und Produktionsräumen



1. Projektziel


1. Beseitigung der Altlasten (Asbest, Dämmung etc.)
2. Integration in das Umfeld und Ortsbild
3. Schaffung neuer Produktions- und Arbeitsräume für nachhaltige und ökologische Produktion

2. Objektbeschreibung
Bei dem Objekt handelt sich um einen ehemaligen Schweinestall der bis ca. 1990 als Schweinestall betrieben wurde, bis ca. 2008 wurde das Gebäude durch die Agrargenossenschaft als Abstellhalle genutzt. Seit 2008 wird das Gebäude für Lager- und Abstellzwecke genutzt.
Das Baujahr ist nicht genau belegbar und wird auf ca. 1965 geschätzt.
Das Gebäude ist in Massivbauweise mit einem Binderdachstuhl errichtet. Die Dacheindeckung besteht aus Asbestzementwellplatten, die auf den Koppelpfetten des Binderdachstuhles befestigt sind.
Die Innendecken bestehen aus Asbestzementplatten mit einer Unterkonstruktion, die an den Untergurten der Binderkonstruktion befestigt sind. Zwischen der Unterkonstruktion befindet sich eine Deckendämmung aus Kamelit.
Die Außenwände sind zweischalig mit einer Luftschicht und beidseitig verputzt. Die äußere Wandschale besteht aus einem Leichtbeton, die innere Schale aus Mauerziegeln, die Gesamtstärke beträgt ca. 45cm.
Die Außenwände sind auf einem ca. 80cm tiefen Streifenfundament errichtet, die Bodenplatte besteht aus ca. 25cm unbewehrten Beton.
Die Außenflächen sind bis auf den Bereich des ehemaligen Silos und der Zufahrt am Giebel unbefestigt. Der Boden besteht zum Großteil aus aufgefülltem Schutt, teilweise Bauschutt und vergrabenen Müll.


3. Ausführung
Die vorhandenen Innendecken sowie die Dacheindeckung wurden komplett rückgebaut, bzw.  abgerissen. Die Dacheindeckung sowie die Innendecke wurden neu hergestellt.
Ein Segment der Halle (rückseitig) wurde komplett abgebrochen.
Die Kubatur des Gebäudes wurde im Wesentlichen nicht verändert, rückseitig wurden die Fenster vergrößert um die Ausleuchtung des Arbeitsplatzes zu verbessern, die Zugänge erfolgen barrierefrei über die Giebelseitigen Eingänge bzw. den Nebeneingängen.
Die Innenwände wurden Holzrahmenständerwerk errichtet, mit OSB Platten beplankt, die Innendecken wurden analog ausgeführt und im Heizungs- sowie Sanitärraum mit Gipskartonplatten verkleidet.
Die elektrischen Anlagen wurden eingebaut, der Wasseranschluss hergestellt und eine Pelletheizung eingebaut.
Im Außenbereich wurde in Teilflächen der Boden getauscht und die Flächen befestigt, vor dem Ostgiebel der Lagerhalle entstand eine Betonfläche als Parkplatz. Die angrenzenden Grünflächen wurden überarbeitet, mit Mutterboden überzogen und Gras eingebracht. Weiterhin wurden verschiedene Sträucher und Pflanzen eingebracht. Bis auf den Parkplatz am Giebel sind alle Flächen versickerungsfähig.
Die Entwässerung der Dachrinnen wurden an die vorhandene Zisterne angeschlossen, die Zisterne mit ca. 50.000l dient als Löschwasserspeicher und wird zur Bewässerung der Grünflächen und Pflanzen verwendet. Die Flächen sind versickern Vorort und wurden nicht an die Zisterne angeschlossen, ein Starkregen würde die Zisterne zum Überlaufen bringen und ein Anschluss an das öffentliche Kanalsystem stellt keine ökologische Alternative dar.

4. Plan- und Projekterfüllung


1. Beseitigung der Altlasten (Asbest, Dämmung etc.)
2. Integration in das Umfeld und Ortsbild
3. Schaffung neuer Produktions- und Arbeitsräume für nachhaltige und ökologische Produktion

 
 
 
 
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